Nr. 11 / Januar 2026 (Print)

Nr. 11 / Januar 2026 (Print)

60 Seiten A5 mit

Päivi Hirvonen
Danças Ocultas
Venla Ilona Blom
Noura Mint Seymali
Nusantara Beat
Ammar 808
El Khat
Divanhana
Värttinä
Viik
Aufgetischt. Galore.
Mehmet Polat

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Nr. 10 / Juli 2025 (Print)

Nr. 10 / Juli 2025 (Print)

Die Ausgabe 10 / Juli 2025

64 Seiten A5 mit

Sylfide
Melike Sahin
25 Jahre Klangkosmos mit Birgit Ellinghaus
Pauanne
Svavar Knutur
Das Festival Budapest Ritmo – ein Rückblick
Julia Kozakova
Wishamalii
Violons Barbares
Uusikuu
Über das Projekt Nouse Luonto
Label Galore: Glitterbeat
Lenhart Tapes

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Nr. 9 / Januar 2025 (Print)

Nr. 9 / Januar 2025 (Print)

Die Ausgabe 9 / Januar 2025

72 Seiten A5 mit

Ana Lua Caiano
Almir Meskovic & Daniel Lazar
Buzz’ Ayaz
Aynur
Derya Yıldırım & Grup Şimşek
Vedan Kolod
Aylin’s Soulgarden und dazu noch einem leckeren Rezept!
Vigüela
The Baltic Sisters
Baba Zula

Über
- Das Weltmusikfestival in Bratislava
- Das Todo Mundo World Music Festival – von blogfoolk.com
- Musik und Folkore aus Belarus

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Sehr geehrte Musikinteressierte,

Liebe Musikinteressierte,

manchmal staune ich selbst: Folk Galore geht inzwischen in den 7. Jahrgang. 2020 erschien die erste Ausgabe – und plötzlich sind wir bei Nummer 11. Die Zeit rauscht vorbei, oder vielleicht rauschen wir durch sie hindurch. Wie auch immer: Diese Ausgabe ist fertig, und ich freue mich darauf, Ihnen wieder viel Spannendes zu präsentieren.

Von meinen eigenen Labels gibt es diesmal gleich mehrere Highlights: Neues von VIIK, frische Eindrücke von Päivi Hirvonen und einen ziemlich umfangreichen Artikel zur aktuellen Divanhana-Veröffentlichung Radio Sevdah.
Dazu kommen wie gewohnt viele weitere Facetten: Ammar 808, Nusantara Beat, El Khat und noch einiges mehr.

Und weil Musik und Kulinarik oft näher zusammenliegen, als man denkt, durfte ich in dieser Ausgabe eines meiner Lieblingsgerichte vorstellen.

Ein kleines Jubiläums-PS: Nordic Notes wurde 2025 stolze 20 Jahre alt, CPL-Music feierte das 15-jährige Bestehen. Und nein – müde werde ich all dem nicht. Zum Glück geht es auch unseren großartigen Autor:innen so. An dieser Stelle ein großes Dankeschön – ohne sie gäbe es Folk Galore nicht.

Blättern Sie rein, lassen Sie sich überraschen und entdecken Sie mit uns die vielfältige Welt der Musik.

Viel Freude beim Lesen!

Ein wichtiger Hinweis

Dann muss ich noch mal auf eine Sache hinweisen, die ich zwar schon in Folk Galore #4 angesprochen habe, aber doppelt hält bekanntermaßen besser. Bitte schickt uns nicht ungefragt Tonträger. Es läuft folgendermaßen ab: Ihr schickt eine E-Mail an info_at_folkgalore.de mit einem Link zum Album. Ich prüfe ob es zu uns passt und leite die Anfrage an die zuständigen Autorinnen und Autoren weiter. Danach gebe ich Bescheid, wohin der Tonträger geschickt werden kann, wenn dieser Gefallen findet. Ganz wichtig: Wir verarbeiten keinen Worldjazz oder Jazz und keine Liedermachermusik. Es sind einfach nicht die Genres, in denen wir zu Hause sind, es gibt dafür bestimmt geeignetere Magazine.
Ebenfalls wichtig zu wissen: Die Veröffentlichungen müssen in Deutschland physisch über einen Tonträgervertrieb erhältlich sein.
In diesem Sinne wünsche ich – auch im Namen aller Beteiligten – wieder viel Vergnügen.

Christian Pliefke

Folk Galore Hörbar

Unter laut.fm/folkgalore gibt es 24 Stunden an 7 Tagen Folk und Weltmusik für die Ohren.

Musik aus Nord bis Osteuropa und darüber hinaus. Hört rein in Themensendungen wie “Female Voices Galore”, “Finland Galore” oder “Lettland Galore”. Rückblicke an die Rudolstadt Festivals 2018 und 2019. Zum Gedenken an das Bardentreffen Festival in Nürnberg im Jahr 2019 oder ebenso an das Sviests Festival in Lettland in der Sendung “No Sviests in 2020”. In den Abendstunden am Wochenende lädt der Sender unter “Use your Pastalas” auch zum Tanze ein.

© Norman Tahirović

Divanhana

Gehen Liebe und Respekt eigentlich immer Hand in Hand? Mit dieser Frage begann ich zu spielen, nachdem ich Stunden, Tage und Wochen damit verbracht hatte, das Album Radio Sevdah zu hören – wobei „hören“ hier ein komplexer Begriff ist: Er umfasst das auditive Wahrnehmen der Musik, das Lesen der Liedtexte und technischer Informationen, das Durchblättern von Fachliteratur, Recherchieren im Netz, den Austausch mit Neven Tunjić, das Plaudern mit Bojan Djordjević, dem Manager der Band, und – vor allem – das Nachdenken darüber.

Und so ist es jedes Mal, wenn Divanhana ein neues Album herausbringen. Die Lieder gefallen mir sofort, sie wecken meine Neugier – und nach und nach beginnen sich mir die Schichten von Bedeutung und Gefühl zu erschließen. Dieses Entdecken genieße ich wie ein Kind das Spielen, ich freue mich über jeden mentalen und emotionalen Schritt, den ich weiterkomme, bis hin zur tiefen Erkenntnis der Idee, die dem Album zugrunde liegt. Was folgt, ist meine endgültige Faszination für das Kunstwerk.

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© Pasqual Dominic Amade

Nusantara Beat

Nusantara Beat verbinden indonesische Tradition mit Amsterdamer Frische

Ein geheimnisvoller Pophimmel, hypnotische Grooves und Gamelanklänge treffen auf Synthesizer und Funk – so klingen Nusantara Beat. Die Band lässt die Musik des indonesischen Archipels aufleben, interpretiert Pop Sunda neu und erzählt Geschichten zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Sängerin Megan de Klerk, Bassist Michael Joshua und ihre Mitstreiter:innen verschmelzen ihre indonesischen Wurzeln zu einem Sound, der gleichermaßen vertraut wie aufregend neu ist. Willkommen in der musikalischen Welt von Nusantara Beat – einem Archipel aus Klang, Rhythmus und Kultur.

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© Värttinä

Värttinä

Pionierinnen des populären karelischen Gesangs

Der Gruppe Värttinä gebührt die Ehre, finnischen Folk, zudem eine ganz besondere Form davon, als erste weltweit bekannt gemacht zu haben. Sie hat den Weg dafür bereitet, dass heute ein breites Spektrum an Platten und Konzerten mit rootsorientierter Musik aus Finnland verfügbar ist. Ansonsten sind es bekanntermaßen die rege Metalszene und die schrägen Leningrad Cowboys, die das nordische Land weit über seine Grenzen hinaus musikalisch repräsentiert haben.

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Ein neues Folk-Magazin?

Um in der heutigen Zeit ein neues Magazin ins Leben zu rufen, gehört einfach die pure Lust und der Wille, gute Musik und weitere interessanten Themen zu verbreiten.

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© Lata Donga by Sandra Jascherica